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Artikel Tagged ‘Vorratsdatenspeicherung’

Wer braucht schon Google, wenn es Buugle gibt?

27. Oktober 2010 3 Kommentare

Nicht nur Anbieter oder Suchmaschinen sammeln Daten von Nutzern im Internet, auch die Bundesregierung plant seit einiger Zeit ein System zum Sammeln von Nutzerdaten. Die ARD Sendung Extra 3 hat sich diesem Thema angenommen und folgenden kleinen Beitrag hierzu veröffentlicht. Viel Spaß beim Anschauen.

Wie wird die Überwachung in Deutschland sein?

25. Mai 2009 3 Kommentare

Beispiel 1: Die Pizzabestellung der ganz besonderen Art.

Beispiel 2: Die Sache mit dem Frosch

Du bist Terrorist – Nutzer von Telekommunikation

21. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

Eine Idee von Alexander Lehmann und eine Videoantwort auf die Kampange “Du bist Deutschland” von 2005. Mehr Informationen gibt es unter www.dubistterrorist.de.

Doch keine Speicherung des Surfverhaltens?

13. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung berichtet heute über den Erfolg zum Protest der Protokolierung des Benutzerverhaltens im Internet. Laut Angaben konnte auch eine freiwillige Vorratsdatenspeicherung in der EU verhindert werden.

Nachdem im Rahmen einer Kampagne des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hunderte besorgter Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Abgeordneten gegen einen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) protestierten, kündigten Abgeordnete von SPD und Union diese Woche an, die von Schäuble gewollte Ermächtigung privater Internetanbieter wie Google und eBay zur Aufzeichnung des Surfverhaltens ihrer Nutzer zu streichen. (vorratsdatenspeicherung.de)

Der Streit um die Sperrung von Internetseiten mit Kinderpornografischen Inhalten ist allerdings noch nicht beendet. Derzeit will die Deutsche Kinderhilfe mit einer Unterschriftenaktion die Sperrung und das geplante Gesetz des Bundes unterstützen. Diese Gegenaktion soll verhindern, dass aufgrund der Online-Petition gegen Internetsperren (Zur Zeit: 76760 Stimmen) das Gesetzgebungsverfahren nicht durchgeführt werden kann. Ziel dieser Aktion ist es bis zum Monatsende 100.000 Stimmen von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland zu sammeln. Da bereits mehr als die geforderten 50.000 Stimmen bei der Online-Petition vorliegen muss der Petitionsausschuss des Bundestages über den Antrag diskutieren.

Welche Meinung habt ihr zu diesem Thema?

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Deutschland als Stoppseiten Vorbild?

10. Mai 2009 1 Kommentar

Am gestrigen Sonnabend berichtete heise.de über die Forderung von Internetsperren mit kinderpornografischem Inhalt des österreichischen Landtags. Es wurde hierbei einstimmig entschlossen zukünftig Verträge über Zugangssperren mit österreichischen Providern (ISP) zu schließen, die im zweiten Schritt, ähnlich wie in Deutschland, als Gesetzesgrundlage vorliegen soll.

Vermutlich werden diese Sperren ähnlich wie in Deutschland vorgesehen mit gefilterten Listen in den DNS Servern der Provider erfolgen. In Deutschland wird dieses Verfahren weiterhin kritisiert, den nach neusten Presseangaben fordert der Branchenverband Bitkom massive Änderungen am vorläufigen Gesetzesentwurf.

Prinzipiell hält es der Bitkom nach wie vor für dringend geboten, die im Raum stehenden Web-Blockaden über ein Spezialgesetz zu realisieren. Damit könne deren “Ausnahmecharakter” unterstrichen und deutlich gemacht werden, dass es sich wirklich um eine abschließende Regelung ohne die vielfach geforderten Möglichkeiten für Ausweitungen etwa auf Seiten mit illegalen Glücksspielen oder rechtswidrig angebotenen urheberrechtlich geschützten Werken. Die gewählte Verankerung im Telemediengesetz (TMG) führe dagegen zu Systembrüchen und lasse aufgrund dessen “Querschnittscharakter” befürchten, “dass das Instrument künftig für weitere Inhaltskategorien fruchtbar gemacht werden soll”. (heise.de)

Grundsätzlich ist es sehr gut, dass sich die Regierung für dieses Thema und gegen die Verbreitung von Kinderpornografie einsetzt. Allerdings ist bekannt, dass diese Internetsperren sehr leicht und mit einfachen Handgriffen zu umgehen sind. Außerdem stellt sich die Frage, welcher dumme kriminelle nach so einem Medienrummel um dieses Thema jetzt noch auf die Idee kommt für seine illegale Seite noch einen DNS Namen zu verwenden. Gebt hierzu doch einfach mal eure Stimme ab.

Ist Deutschland ein Vorbild?

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Nervige Internetsperren und Urheberrechtsverstöße gegen Google

8. Mai 2009 1 Kommentar

Bei der Online-Petition gegen die geplanten Internetsperren konnte jetzt schon ein riesiger Erfolg verbucht werden. Es sind bereits weit über 50.000 Stimmen von deutschen Bundesbürgern in der Datenbank des Petitionsausschuss des Bundestages aufgelaufen. Laut Angaben ist diese Petition eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Online Abstimmungen.

Darüberhinaus bekommt die Politikerin Frau Ursula von der Leyen, im Internet schon als “Zensurursula” bekannt, mächtig Verstärkung im Kampf gegen das Böse im Internet. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wirft dem Suchmaschinenriesen Google bei der internationalen Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts im großen Stil Urheberrechtsverstöße vor.

Angesichts der “zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet” fragte sich die Ministerin auch, ob beispielsweise eine stärkere Regulierung des Netzes erforderlich ist. So werde es die Politik sicher “die nächsten Jahre beschäftigen”, was aus den geplanten Sperren kinderpornographischer Seiten “folgen wird”, schloss sie eine Ausweitung auf illegale Angebote geschützter Werke zumindest nicht komplett aus. Eventuell sinnvoll sei zudem eine “partielle Einschränkung der Anonymität im Internet”, um etwa “Schüler in Chat-Räumen” besser zu schützen.

Nunja, diese selbsternannte Internetpolizei aus Bundesabgeordneten kämpft nun gemeinsam gegen die totale Internetzensur. Es vergeht in den letzten Tagen und Monaten nun kein Tag mehr über aktuelle Informationen über dieses oder andere umstrittende Themen in Medien und Presse. Sei es der Kampf gegen illegal angebotende Downloads von Film und Musik, gewaltverherlichende Killerspiele im Internet oder das brandaktuelle Thema der Internetzensur zum Kampf gegen Kinderpornografie im Internet. Alle Maßnahmen erfolgen jedoch ein gleiches Ziel – Mehr Kontrolle der Bundesbürger in Deutschland.

Bauanleitung zur eigenen Stoppseite

4. Mai 2009 2 Kommentare

Ende April diesen Jahres wurde durch die CDU/CSU und SPD Bundesregierung der Gesetzentwurf für die Filterung von Internetseiten verabschiedet. Alle deutschen Provider mit eigenen DNS Servern werden dazu verpflichtet die als “kriminell” erkannten Webseiten zu filtern und deren Kunden beim Aufruf einer solchen Seite auf so genannte Stopp-Server weiterzuleiten. Experten versprechen Sie hier nicht den richtigen Erfolg, da diese Maßnahmen sehr leicht und mit wenigen Handgriffen umgangen werden können. Beispielsweise die Nutzung kostenloser und freier DNS Server im Internet. Außerdem ist nicht genau bekannt, ob bereits der Zugriff auf eine solche Webseite einen Straftatbestand erfüllt und entsprechende Daten hierfür gespeichert werden.

Nunja, seit diesen umstrittenden Maßnahmen vergeht kein Tag ohne aktuelle Informationen und Reaktionen von Experten in der Presse. Alle die eine eigene Stopp-Seite für Ihre Webseite haben möchten, können bei der Protestaktion gegen die Internetzensur mitmachen und Ihre eigene Seite mit einem Stoppschild stylisch aufwerten :-)

Wem das nicht reicht, kann Seiten bevor sie gesperrt werden einfach ausdrucken oder gleich beim Politiker-Stopp mitmachen – Jetzt wird zurück zensiert :-)