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Artikel Tagged ‘IT-Berufe’

Was macht eigentlich ein IT-Systemadministrator?

28. Dezember 2009 Kommentare ausgeschaltet

Letzlich kam in einem Unternehmen die Frage auf, was eigentlich ein IT-Systemadministrator in einem Unternehmen macht und wie man sich einen solchen Tagesablauf vorstellen könnte. Das könnte man sich wie folgt vorstellen:

08:05 Uhr
Die Woche fängt gut an. Anruf aus der Marketingabteilung, sie können eine Datei nicht finden. Habe Ihnen die Verwendung des Suchprogramms FDISK empfohlen. Hoffe, sie sind eine Weile beschäftigt.

08:25 Uhr
Die Lohnbuchhaltung beschwert sich, ihre Netzwerkverbindung funktioniere nicht. Habe zugesagt, mich !sofort! darum zu kümmern. Anschließend meine Kaffeemaschine ausgestöpselt und ihren Server wieder angeschlossen. Warum hört mir keiner zu, wenn ich sage, ich habe hier zu wenig Steckdosen? Lohnbuchhaltung bedankt sich für die prompte Erledigung. Wieder ein paar glückliche User!

08:45 Uhr
Die Lagerfuzzis wollen wissen, wie sie die Schriftarten in ihrem Textverarbeitungsprogramm (WORD) verändern können. Frage sie, welcher Chipsatz auf der Hauptplatine eingebaut ist. Sie wollen wieder anrufen, wenn sie es herausgefunden haben.

09:20 Uhr
Anruf aus einer Zweigstelle: Sie können keine Anlagen in Lotus Notes öffnen. Verbinde sie mit der Pförtnerkammer im Erdgeschoss.

09:35 Uhr
Die Marketingabteilung berichtet, ihr PC fährt nicht mehr hoch und zeigt ERROR IN DRIVE 0 an. Sage ihnen, das Betriebssystem ist schuld und gebe ihnen die Nummer der Microsoft-Hotline.

09:40 Uhr
Die Lageristen behaupten, sie hätten herausgefunden, dass die Schriftarten mit dem Chipsatz nichts zu tun haben. Sage Ihnen, ich hätte gesagt Bitsatz und nicht Chipsatz. Sie wollen weiter suchen. Wie kommen diese Leute zu ihrem Führerschein?

10:05 Uhr
Der Ausbildungsleiter ruft an, er braucht einen Zugangscode (Passwort) für einen neuen Lehrling. Sage ihm, er muss einen Antrag stellen mit Formblatt 7A96GFTR4567LPHT. Sagt, er hat noch nie etwas von so einem Formblatt gehört. Verweise ihn an den Pförtner im Erdgeschoss.

10:20 Uhr
Die Burschen aus dem Lager geben keine Ruhe. Sie sind sehr unfreundlich und behaupten, ich würde sie verarschen. Sie hätten nun selbst herausgefunden, wie man die Schriftarten verändert. Sie wollen sich beim Personalchef über mich beschweren. Ich schalte das Telefon des Personalchefs auf besetzt. Anschließend logge ich mich auf ihren Server ein und erteile ihnen eine Lektion.

10:30 Uhr
Meine Freundin ruft an. Ihre Eltern kommen am Wochenende zu Besuch und sie hat ein umfangreiches Betreuungsprogramm vorbereitet. Hört nicht auf zu reden. Verbinde sie mit dem Pförtner im Erdgeschoss.

10:40 Uhr
Schon wieder das Lager. Sie berichten sehr kleinlaut, dass alle ihre Dateien leer sind. Sage ihnen, das kommt davon, wenn man schlauer sein will als der Administrator. Zeige mich versöhnlich und verspreche, mich in das Problem zu vertiefen. Warte 15 Minuten, um dann über ihren Server die Schriftfarbe wieder von weiß auf schwarz zurückzustellen. Sie bedanken sich überschwänglich und versichern mir, die angedrohte Beschwerde wäre nur ein Scherz gewesen. Ab heute fressen sie mir aus der Hand!

10:45 Uhr
Der Pförtner kommt vorbei und erzählt, er erhalte merkwürdige Anrufe. Er will unbedingt etwas über Computer lernen. Sage ihm, wir fangen sofort mit der Ausbildung an. Gebe ihm als erste Lektion die Aufgabe, den Monitor genau zu beobachten. Gehe zum Mittagessen.

14:30 Uhr
Komme vom Mittagessen zurück. Der Pförtner berichtet, der Personalchef sei hier gewesen und habe etwas von einem Telefonproblem gefaselt. Schalte das Besetztzeichen von seiner Leitung. Was würden diese Leute ohne mich tun?

14:35 Uhr
Stöpsle das Service-Telefon wieder ein. Es klingelt sofort. Cornelia (muss neu sein) vom Versand ruft an. Sagt, sie brauche dringend eine neue ID, weil sie die alte vergessen hat. Sage ihr, ID wird vom Zufallsgenerator erzeugt, wenn ich ihre Haarfarbe, Alter, Maße und Familienstand eingebe. Die Daten hören sich aufregend an. Sage ihr, die ID wird erst am Abend fertig sein, aber wegen der Dringlichkeit werde ich sie Ihr direkt zu ihrer Wohnung bringen.

14:40 Uhr
Blättere ein wenig im Terminkalender des Personalchefs. Lösche den Eintrag MORGEN HOCHZEITSTAG!!! am Mittwoch und den Eintrag HOCHZEITSTAG! AUF DEM HEIMWEG BLUMEN KAUFEN!!! am Donnerstag. Frage mich, ob er am Freitag immer noch so zufrieden aussieht.

14:45 Uhr
Pförtner sagt, der Monitor erscheine ihm etwas zu dunkel. Schalte den Monitor ein und starte den Bildschirmschoner. Pförtner macht sich eifrig Notizen. Wenn doch die gesamte Belegschaft so leicht zufrieden zu stellen wäre!

14:55 Uhr
Spiele einige Dateien aus dem Ordner “Behobene Fehler” wieder auf den Hauptserver zurück um sicherzustellen, dass meiner Ablösung für die Spätschicht nicht langweilig wird.

15:00 Uhr
Endlich Feierabend! Hole mir vom Server der Personalabteilung die Adresse von Cornelia und packe die Flasche Schampus aus dem Kühlschrank der VIP-Lounge ein. Notiere noch hastig ihre neue ID (123456) und mache mich auf den Weg. Nach so einem harten Tag braucht der Mensch ein wenig Entspannung!

(Quelle: nicht bekannt)

Deutsch bei Managern von IT-Unternehmen

28. Dezember 2009 1 Kommentar

Täglich verwenden wir im IT-Bereich und im allgemeinen Sprachgebrauch Begriffe aus der englischen Sprache. Beispielsweise benutzen wir den Begriff Handy (englisch: handlich) für unser Mobilfunktelefon. Dieses ist nur einer von vielen Begriffen die sich aus der englischen Sprache ableiten lassen und die wir für unsere Gespräche nutzen. Manager von größeren Unternehmen haben hieraus ihre eigene Sprache entwickelt.

Woran liegt es, daß trotzdem so viele Führungskräfte ihren Jargon pflegen? Zwei Gründe lassen sich erkennen. Zum einen lernen die meisten Studenten an deutschen Universitäten nicht das Handwerk verständlichen Schreibens. Im Gegenteil: Die Professoren verlangen von ihnen, jede noch so große Banalität sprachlich aufzuzwirbeln. Später – als Führungskräfte – schrecken die so Sozialisierten davor zurück, einfache Dinge einfach auszudrücken. Das ist übrigens in angelsächsischen Ländern anders. Dort gehört verständliches „Business Writing“ zu den Grundlagen des Studiums. (Quelle: FAZ vom 29. Juli 2006)

PHP World Kongress 2009

27. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Am 24. und 25. November 2009 findet im Konferenzzentrum München der diesjährige PHP World Kongress statt. Auch in diesem Jahr sind wieder interessante Workshops geplant. Neben der klassischen Suchmaschinenoptimierung und Zertifizierungen im Bereich PHP und Typo3 dreht es sich dieses Mal auch um die Neuerungen der kommenden Version PHP 6.0. Pierre Joye, einer der Kernentwickler, von PHP stellt die aktuellste und die kommende PHP-Version vor und steht den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: phpworld-kongress.de

Mein letzter Arbeitstag in der Medienagentur

29. Mai 2009 3 Kommentare

Im August 2005 begann ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker in einer Medienagentur im Weserbergland und wurde nach meiner bestandenen Abschlussprüfung für die Leitung im Bereich Webentwicklung übernommen und eingesetzt. Am heutigen Freitag sind jedoch meine knapp vier Jahre in einem lebenslustigen und humorvollen Team vorbei, da ich schon ab der kommenden Woche in einem anderen Unternehmen beschätfigt bin. Natürlich wieder im Bereich der Webentwicklung ;-)

Natürlich werde ich Euch weiterhin auf dem Laufenden halten und von meiner Arbeit im neuen Unternehmen berichten. Für die Zukunft wünsche ich meinem alten Team alles Gute, viel Erfolg und beruflichen Erfolg. Ich freu mich auf eine schöne Feier heute Abend mit Euch!

Frauen in IT-Berufen

4. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

Als mein Chef mir von seinen Erfahrungen mit Frauen in IT-Berufen erzählt hat, wurde meine Vermutung das Frauen es in diesen Berufen schwer haben sehr bestätigt.

Die nette Putzfrau
Mein Chef war zu dieser Zeit noch in einem kleinen EDV Unternehmen beschäftigt und zuständig für die Administration der hauseigenen Server. Diese Server waren so eingestellt, dass diese zu einer bestimmten zuvor festgelegten Zeit eine Datensicherung automatisch durchgeführt haben. Leider wurde hierbei durch die Admins die falsche Uhrzeit gewählt wie sich später herausstellte. Als hin und wieder die Datensicherungen auf den Servern ohne erkennbaren Grund fehlten wurden mein Chef und seine Kollegen misstrauisch. Sie beschlossen der Sache auf den Grund zu gehen und blieben zur entsprechenden Uhrzeit in den Büroräumen und fanden tatsächlich auch den Fehler. Eine Putzfrau benötigte für ihren Staubsauger die Steckdose in welcher der Server mit der Datensicherung eingesteckt war.

Die hübsche Dame der Verwaltung
Nicht durchgesetzt hatte sich die Variante der hübschen Damen in der Verwaltung. Sie hatte die ehrenvolle Aufgabe entsprechende Datensicherungen manuell von Disketten und CDs anzufertigen und diese zu archivieren. Vermutlich hatten sich die Administratoren auch in diesem Fall einfach nur die falsche Person ausgesucht oder ihre Aufgabe nicht genau beschrieben. Nun ja, die hübsche aus der Verwaltung kam nun der Aufgabe nach die entsprechenden Sicherungen der Datenträger anzulegen. Jedoch nicht wie üblich in einem Regal in einer entsprechenden Box sondern in einem Ordner. Nicht weiter schlimm? Oh doch, denn Sie hatte lediglich Kopien der Datenträger gemacht, wohlbemerkt mit einem in Büro zu findenden Kopierer und heftete diese sauber und ordnungsgemäß im neuen Datensicherungsordner im Regal ab. Als man jedoch sehr dringend eine Datensicherung benötigte, wusste man nur noch wie die Diskette aussieht nicht jedoch in welchen Nirvana die Daten verschwunden waren.